In der 93. Grundschule waren wir während der Herbstferien am 7. und 8. Oktober zu Gast. Die Teilnahme an unserem Projekt zur Bundesgartenschau 2033 war freiwillig und nur eine von mehreren Angeboten für die Kinder an diesen Tagen. Von 60 anwesenden Kindern nahmen etwa 40 teil, darunter auch Fünftklässler aus der Schule für Lernförderung „Am Landgraben“, die den Hort mit nutzten. Wir adaptierten unser Konzept kurzfristig, um auch diese Schüler:innen abzuholen und zu integrieren.
Das Ziel unseres Projektes „Jugend plant Stadt“ war es nicht nur, die Bundesgartenschau 2033 zu erläutern und die Kinder dazu anzuregen, ihre eigenen Ideen in die Planung einfließen zu lassen, sondern auch, sie aktiv in die Prozesse der kommunalen Stadtplanung einzubeziehen und ihre politische Partizipation insgesamt zu fördern.
Wie in unseren früheren Projektwochen um September auch fingen wir zunächst mit einer Erläuterung der Planung für die BuGa 2033 an, für die wir selbstgemachte Plakate, Fotografien und ein Drohnenvideo nutzten. Am erste Tag gab es nach dieser Einführung eine Schulhof-Rallye, im Zuge derer die Kinder erkunden sollten, welche Spiel- und Naturelemente sie mochten und was sie sich für das Kernareal „Kiesseen Leuben“ noch wünschten.
Danach und am folgenden Tag entstanden wieder viele Zeichnungen:




Viele der Zeichnungen wurden mit Modellen kombiniert, die die Kinder in Form von Lego erbauten:


Und wie auch in den Projektwochen zuvor gab es zudem ein großen Bastelprojekt, bei dem eine Übersicht des Planungsgebietes Kiesseen Leuben so ausgestaltet wurde, wie die Kinder es sich zur Bundesgartenschau vorstellen, wobei Wert darauf gelegt wurde, auf die Lage der Elemente im Gebiet zu achten:

Zusätzlich gab es zum Ende der beiden Tage jeweils einen Kurzfilm, einmal zum Thema Klimawandel und einmal zum Thema Ökologischer Fußabdruck.
Die Ergebnisse wurden in einer Umfrage am zweiten Tag zusammengefasst, bei der alle Kinder für ihre Lieblingsideen in den Bereichen „Bauliche Anlagen“, „Freiraum“ und „Sozia-Kulturell“ abstimmen konnten. Diese Umfrage ist es, die in einem Bericht zusammengefasst wird und in die Konzeption der Bundesgartenschau mit einfließt. Am Ende des letzten Tages waren leider nicht mehr viele der Kinder anwesend, weshalb die Teilnahme hieran etwas spärlicher ausfiel:



