BUGA 2033 – 95. Grundschule

In der 95. Grundschule „Caroline Neuber“ führten wir vom 22. bis 24. September weiter, was wir eine Woche zuvor an der 33. Grundschule begonnen hatten: Es geht um die Bundesgartenschau 2033, die in Dresden stattfinden soll. Das Projekt Jugend plant Stadt kommt bis zum Ende des Jahres 2025 an acht Schulen und Stadtteilrunden, und gibt den Schüler:innen die Möglichkeit, sich mit dem Projekt auseinanderzusetzen und ihre Idee in die Konzeption mit einfließen zu lassen. 2026 startet die europaweite Ausschreibung für die Planung, in die unsere Ergebnisse integriert werden. Unser Ziel ist es dabei, Kindern einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema kommunalen Stadtplanung zu bieten und ihre politische Partizipation insgesamt zu fördern.

Die drei Projekttage fanden im Hort der Schule jeweils zwischen 12 und 15 Uhr statt. Die Teilnahme war freiwillig. Wie in der 33. Grundschule gab es zunächst eine kleine Einführung ins Thema, wobei wir den Zeitplan der PLanung der BuGa erläuterten sowie deren Ausmaß und die Möglichkeiten, die die Kindern haben, um sich einzubringen. Zum Einsatz kamen hier Plakate, Umgebungskarten der Planungsgebiete, ein selbstgemachter Zeitstrahl und ein Drohnenvideo, dass das Planungsgebiet Kiesseen Leuben“ von oben in seinem jetzigen Zustand zeigt.

Dann bauten wir verschiedene Stationen auf: Die Hortkinder konnte ihre Ideen entweder malen oder basteln. Häufig wurden zuerst Zeichnungen angefertigt, auf deren Basis dann Legomodelle entstanden:

Die Kinder konnten dabei so beide Mittel miteinander kombinieren. Zur selben Zeit entstanden auch andere Modelle, die auf einer Umgebungskarte einer Machbarkeitsstudie der TU Dresden platziert wurden:

Auf diese Weise wurden die Schüler:innen zum Nachdenken darüber angeregt, wo auf dem Plangebiete ihre Ideen am besten Platz fänden, und wie das Gelände in seiner Gesamtheit aussehen könnte.

Im Laufe der Woche nahmen etwa 80 Kinder teil. Für eine abschließende Umfrage wurden alle Ideen in drei Umfragen gesammelt und präsentiert, wobei Bauliche Anlagen, die Nutzung des Freiraums und Soziale/Kulturelle Elemente unterschieden wurden, eine Unterteilung, die auf den Fokusthemen der BuGa-Planung beruht. Die teilnehmenden Kinder durften nun mit Klebepunkten für die Konzepte abstimmen, die sie am liebsten durchgeführt sehen wollten: